MDK Nordrhein: Datenschutz wird bei uns großgeschrieben

Krankheit oder Pflegebedürftigkeit betreffen den privatesten Bereich des Menschen. Aus diesem Grund behandelt der MDK Nordrhein die Daten der Versicherten mit höchster Diskretion. Unsere Ärzte und alle anderen Mitarbeiter sind dazu verpflichtet, Stillschweigen über personenbezogene Daten zu bewahren.

Hier finden Sie Informationen zu Ihren Rechten und zu unserem Umgang mit Ihren Daten. Hinweise zum Datenschutz im Rahmen der Nutzung unserer Internetseite finden Sie auf unserer Datenschutzseite.

Verantwortlich im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung und anderer nationaler Datenschutzgesetze der Mitgliedsstaaten sowie sonstiger datenschutzrechtlicher Bestimmungen ist:

Medizinischer Dienst der Krankenversicherung Nordrhein
Vertretungsberechtigt: Andreas Hustadt
Postfach 103744, 40028 Düsseldorf (Postanschrift)
Berliner Allee 52, 40212 Düsseldorf (Besucheranschrift)
Tel.: 0211 1382-0
Fax: 0211 1382-330
E-Mail: info@mdk-nordrhein.de

Herr Hartmut Kirch
Berliner Allee 52
40212 Düsseldorf
Tel.: (0211) 13 82-111
Fax: (0211) 13 82-330
E-Mail: h.kirch@mdk-nordrhein.de

Herr Volker Ulatowski
Berliner Allee 52
40212 Düsseldorf
Tel.: (0211) 13 82-112
Fax: (0211) 13 82-330
E-Mail: v.ulatowski@mdk-nordrhein.de

Die Kranken- und Pflegekassen können den MDK Nordrhein damit beauftragen, für sie bestimmte medizinische oder pflegerische Fragen zu klären. Um diese Aufgabe zu erfüllen, erlaubt der Gesetzgeber dem MDK Nordrhein, die hierfür notwendigen Daten der Versicherten über Krankheiten, Behinderungen, Behandlungen und Pflegebedarf einzuholen. Die Aufgaben des MDK finden sich insbesondere im § 275 und § 275 a Fünftes Sozialgesetzbuch (SGB V) sowie in § 18, § 112 und § 114 Elftes Sozialgesetzbuches (SGB XI).

Die Gutachterinnen und Gutachter werten beispielsweise Röntgenbilder, Arztberichte, Entlassungsberichte aus Kliniken und Reha-Einrichtungen, aber auch Arzneimittelverordnungen und Pflegedokumentationen aus.

Pflegeeinzelfallbegutachtung

Wenn uns Ihre Pflegekasse beauftragt, den Umfang Ihrer Pflegebedürftigkeit festzustellen, kommt eine Gutachterin oder ein Gutachter zu Ihnen nach Hause. Wir bitten Sie dabei schriftlich um Ihre Zustimmung, medizinische Auskünfte einholen zu können, die für die Beurteilung wichtig ist. Hier finden Sie die Einverständniserklärung zum download.

Qualitätsprüfung

Einmal pro Jahr findet in allen Pflegeheimen und bei ambulanten Pflegediensten eine Qualitätsprüfung statt. Dabei kommen auch diejenigen zur Wort, die gepflegt werden. Die Gutachterinnen und Gutachter sprechen bei jeder Qualitätsprüfung auch mit einigen der Pflegebedürftigen. Diese Stichprobe wird nach bundesweit einheitlichem Zufallsprinzip ausgewählt. Wir bitten Sie vor Ort schriftlich um Ihre Einwilligung zur Teilnahme an der Qualitätsprüfung.

Die Daten, mit denen die Gutachter des MDK arbeiten, stammen aus unterschiedlichen Quellen. Dazu zählen unter anderem

  • Kranken- und Pflegekassen,
  • behandelnde Ärztinnen oder Ärzte,
  • Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen,
  • Pflegedienste,
  • andere Sozialleistungsträger wie die Deutsche Rentenversicherung, die Bundesagentur für Arbeit, das Versorgungsamt oder die Berufsgenossenschaft,
  • und – im Rahmen der Pflegebegutachtung – die Versicherten selbst, ihre pflegenden Angehörigen und andere Pflegepersonen.

Die Daten werden ausschließlich dazu genutzt, die Fragen der Kranken- oder Pflegekasse zu beantworten und dazu eine qualifizierte Stellungnahme abzugeben.

Eine Informationspflicht des MDK ist zum Beispiel im § 277 SGB V festgehalten. Danach erhalten die Krankenkassen das Ergebnis der MDK-Begutachtung und die erforderlichen Befundangaben. Auch Leistungserbringer, wie Hausärzte oder Krankenhäuser, sind über die MDK-Begutachtung zu informieren. Bei der Begutachtung im Rahmen zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit hat der MDK gem. § 18 Abs. 6 SGB XI das vollständige Gutachten an Ihre Pflegekasse zu übermitteln. 

Sie haben als Versicherter

  • ein Auskunftsrecht: Auf Anfrage gibt der MDK Ihnen Auskunft darüber, woher die über Sie gespeicherten Daten stammen, wer sie bekommt und zu welchem Zweck sie beim MDK gespeichert werden,
  • ein Recht auf Akteneinsicht: Sie selbst oder ein von Ihnen Bevollmächtigter (etwa ein Angehöriger oder ein Rechtsanwalt) haben das Recht, Ihre Akte beim MDK einzusehen,
  • ein Widerspruchsrecht: Wenn Sie mit einer Weitergabe von Daten nicht einverstanden sind, können Sie Widerspruch einlegen. So können Sie beispielsweise untersagen, dass Informationen, die über das MDK-Begutachtungsergebnis hinausgehen (beispielsweise Befunde), nicht an den Leistungserbringer (zum Beispiel Ihren Hausarzt) übermittelt werden. Diesen Wunsch richten Sie bitte schriftlich an den MDK.

Herrn Hartmut Kirch
Berliner Allee 52
40212 Düsseldorf
Tel.: (0211) 13 82-111
Fax: (0211) 13 82-330
E-Mail: h.kirch@mdk-nordrhein.de

Die erforderlichen Daten gemäß § 276 SGB V bzw. § 97 SGB XI werden für die Dauer von maximal 5 Jahren nach dem Ende des Jahres des Begutachtungsdatums in Dateien gespeichert.